
Pressemitteilung
01.08.2011 Erinnerung an 50 Jahre Mauerbau
Am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum fünfzigsten Mal. Binnen Minuten marschierten in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 Uniformierte um die drei westlichen Berliner Sektoren auf, um die bis dahin vorhandenen offiziellen Übergänge mit Stacheldraht abzusperren. Das letzte Tor für eine Flucht in den Westen und damit in die Freiheit wurde für die Bürger der DDR verschlossen. Dieser Tag steht wie kein anderer für die Unterdrückung der Menschen in der DDR durch die Diktatur der SED. Im Gespräch mit Menschen, welche jene Zeit bewusst erlebt haben, ist oftmals detailreich zu erfahren, wie sie jenen Tag verbracht haben und die Nachricht vom Mauerbau erhielten. Erst nach 28 langen Jahren fiel die Mauer und das Tor zur Freiheit öffnete sich.
Die CDU Markkleeberg möchte, gerade auch an einem fünfzigsten Jahrestag, wo viele Geschehnisse der DDR-Zeit für manchen schon unendlich lange her erscheinen und die jüngere Generation diese Ereignisse oft nur aus Büchern und Erzählungen kennt, an das erlittene Unrecht und die Unterdrückung der Menschen erinnern. Dieses Erleben darf nicht in Vergessenheit geraten!
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat eine Ausstellung zu Thema „Mauer – eine Grenze durch Deutschland“ konzipiert. Diese reicht vom Bau der Mauer, über Schießbefehl und Fluchtgeschehen bis hin zur friedlichen Revolution und zum Fall der Mauer. Bei Interesse können Sie das zugehörige Begleitheft mit eindrucksvollen Text- und Bildauszügen im Wahlkreisbüro von Oliver Fritzsche MdL kostenfrei erhalten.
