
Pressemitteilung
03.06.2010 Kritik unerwünscht ?!
In den vergangenen Wochen wurde die CDU-Fraktion im Markkleeberger Stadtrat durch Vertreter der SPD mit dem Vorwurf konfrontiert wichtige Projekte für die Stadt Markkleeberg zu zerreden und damit zu verhindern. Diese Unterstellung ist entschieden zurückzuweisen, denn sie entbehrt jeder objektiven Grundlage.
Die CDU-Fraktion ist jederzeit bestrebt, sich konstruktiv und mit größter Sachlichkeit in die Fragen der Markkleeberger Stadtentwicklung einzubringen. Wir sehen es insbesondere als unsere Aufgabe an, die vorhanden finanziellen Ressourcen der Stadt mit größtmöglichen Erfolgsaussichten für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt einzusetzen. Wir wollen das Machbare tun, aber auch wir können jeden Euro nur einmal ausgeben. Auch das verstehen wir unter solider Haushaltsführung!
Wir gehen den Dingen auf den Grund und hinterfragen geplante Projekte durchaus kritisch. Aus unserer Sicht gibt es einen großen Unterschied zwischen dem kritischen Hinterfragen und dem Zerreden von Projekten. Es ist sogar unsere Pflicht im Rahmen der Ausübung unseres Mandats diese Dinge auf Inhalt, Form und finanzielle Auswirkung für die Stadt Markkleeberg und ihre Bürgerinnen und Bürger hin zu überprüfen. Dies ist aufrichtig und verantwortungsvoll!
Um es deutlich zu sagen. Der Wunsch in Markkleeberg eine Landesgartenschau durchzuführen, eine Schwimmhalle zu bauen oder auch die Hochstraße im AGRA-Park in eine Tunnellösung zu verändern, finden bei weiten Teilen der Markkleeberger Bevölkerung und auch in unserer Fraktion breite Zustimmung. In finanziell schwierigen Zeiten ist es jedoch eine Frage der Vernunft an aller erster Stelle die Machbarkeit dieser Projekte zu prüfen. Qualifizierte Planungen haben ihren Preis und belasten die Stadtkasse bei höchst fragwürdiger Aussicht auf Erfolg.
Wir werden die uns anvertrauten Mandate auch zukünftig im Sinne einer soliden Haushaltsführung und sachgerechten Mittelverwendung ausüben. Wir sind jederzeit zum konstruktiven Dialog bereit. Dies am liebsten direkt von Angesicht zu Angesicht und nicht über die Presse.
